Die OBRS nimmt zur Zeit mit zwei Klassen (Klasse 8a und Klasse 10a) am im Jahre 2005 gestarteten Projekt teil. Ende des Schuljahres 2007/2008 wurden die ersten beiden Notebookklassen entlassen. Diese beiden Klassen waren mit die ersten Klassen, die am Projekt der Stadt Recklinghausen teilgenommen haben – die OBRS war vom Start an dabei.
Ab der 8.Klasse bieten wir das Projekt an unserer Schule an. Dazu finden Ende der 7. Klasse Informationsveranstaltungen statt, in denen die Schüler und Eltern über die Ziele und den Aufbau des Projektes sowie über die damit verbundenen Kosten informiert werden.
Nach dieser Informationsveranstaltung können sich die Schüler und ihre Eltern entscheiden, ob sie am Notebookprojekt teilnehmen möchten oder nicht.
Im ersten Durchgang (Start Schuljahr 2005/2006) konnten an unserer Schule zwei Klassen gebildet werden. Im Folgejahr (Schuljahr 2006/2007) war es eine Klasse. Da sich das Finanzierungsmodell im Schuljahr 2007/2008 für die meisten Eltern als wenig attraktiv darstellte, konnte in dem Schuljahr keine Klasse gebildet werden.
Im aktuellen Schuljahr hingegen verbesserten sich die Rahmenbedingungen wieder und es konnte zum Schuljahresbeginn 2008/2009 eine neue Klasse gegründet werden.
Um mit den Notebooks in der Schule zu arbeiten, musste eine schulinterne Infrastruktur geschaffen werden. Dazu wurde im gesamten Gebäude ein Funknetzwerk (Wireless Lan) geschaffen und abschließbare Fächer für die Klassen angeschafft.
In der neuesten Notebookklasse wurden zusätzlich ein Beamer und Lautsprecher im Klassenraum installiert.
Die am Projekt teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer wurden fortgebildet, um fit für den Einsatz des Notebooks und entsprechender Software zu sein.
Für kleine Probleme mit den Notebooks steht der Projektleiter unserer Schule (Herr Stapenhorst) den Schülern hilfreich zur Seite. Sollte es zu Hardwareproblemen an den Geräten kommen, können die Schüler einen extra eingerichteten Servicepunkt in der Stadt aufsuchen. Dort werden Garantiefälle während der gesamten Projektzeit kostenlos und schnell bearbeitet.
Einsatzmöglichkeiten des Projekts:Das Notebook ist als Ergänzung zu Büchern, Arbeitsblättern und anderen Medien gedacht. In einer Notebookklasse findet auch weiterhin konventioneller Unterricht statt.
Nach nunmehr mehr als drei Jahren Einsatz des Notebooks sehen wir die Stärken des Projektes besonders beim Einsatz in den Fächern Politik, Geschichte und Mathematik. Gerade in diesen Fächern ist es sinnvoll, auf aktuelle Themen im Internet zurückzugreifen, da besonders in diesem Bereich die Schulbücher schnell veraltern.
Der Einsatz von Lern- und Übungssoftware hat sich besonders in den Fächern Mathematik und Englisch bewährt.
Uwe Stapenhorst, Projektleiter